Bücherecke


 Im Licht - Finsternis von Autor TNP

Was würdest du für die Liebe deines Lebens tun?

In der nördlichsten und kältesten Stadt Europas – Oulu in Finnland, im Jahr 1893.
„Dies sind meine Worte. Ich bin Lucian Anselm Magnusson. Und ich bin ein Vampir.“
„Alva, wenn Du jetzt sagst ‚Geh weg‘, so gehe ich weg. Wenn Du sagst ‚Bleibe‘, so bleibe ich.“
Ein altes Tagebuch aus dem 19. Jahrhundert taucht auf. Lucian beschreibt darin seine Liebe zu Alva. Doch Alva ist einem Werwolf versprochen. Dennoch lässt Lucian nichts unversucht sie zu erobern. Dann passiert etwas Ungeahntes, das die Existenz der Vampire bedroht.
Das Tagebuch des Vampires wird binnen kurzer Zeit ein Bestseller in Finnland. Auch die Studentin Julia träumt davon, einen Geliebten wie Lucian zu haben.
"Wenn du wie Lucian wärst, könnte ich dich lieben." Sie spricht diesen verhängnisvollen Satz zu Daviid, der daraufhin einen Entschluss fasst.
Doch dann taucht Rebecca auf. Wer ist die unheimliche, geheimnisvolle Schöne? Parallel entwickeln sich zwei Welten, die sich teilweise zu überschneiden beginnen.


 

Fegefeuer von Sofi Oksanen

Aliide Tru, eine alte Frau, die allein in einem Bauernhaus auf dem estnischen Land lebt, flüchtet sich die junge Zara. Zara ist auf der Flucht vor ihren Zuhältern, die sie mit brutalster Gewalt zu Willfährigkeit gezwungen haben. Aliide ist Zaras Großtante. Sie ist die einzige, die Zara helfen kann Estland zu verlassen. Doch Aliide ist dazu zunächst nicht bereit. Zulange waren Hass, Neid und Angst Bestandteil ihres Lebens, als dass sie bereit sein könnte, eine selbstlose Tat zu begehen. Fegefeuer beschreibt auf erschreckend brutale Art die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele. Ein erschütternder Roman, der die Grenzen des "menschlich seins" aufzeigt.


Das Land der Toten Dichter von Alain Arten de Granges

aus dem Bereich Belletristik
Nachwort von Uwe K. Paschke:
Die Affinität des Autors zum französischen 19. Jahrhundert, seine Skepsis und Trauer bilden eine der Leitlinien der beiden Alain-Gedichtbände, die damit der europäischen Tradition des Weltschmerzes: "mal du siecle", "ennui", "noia", "world-weariness" seit der Mitte des 18.Jahrhunderts verbunden sind.


Liebesleben von Zeruya Shalev

Ja`ara ist Dozentin an der Universität vom Jerusalem. Sie ist seit fünf Jahren mit Joni verheiratet. Da begegnet sie Arie, einen Jugendfreund ihres Vaters und ihr scheinbar geregeltes Leben kommt vollkommen durcheinander. Vom ersten Moment an verfällt sie der erotischen Anziehungskraft des ebenso rätselhaften wie tyrannischen Egozentrikers. Obwohl Arie sie ständig demütigt, gibt sie in ihrer bedingungslosen Liebe zu ihm alles auf: ihre Karriere an der Universität, ihren liebevollen, jedoch langweiligen Ehemann, sogar den Selbstrespekt. Wie schon Marquez übt sich Zeruya Shalev in einem schnellen, atemlosen Sprachspiel. Auf eine zarte, subtile Weise entführt der erotische Roman seine Leser in eine Welt in der nur die Kunst und die Liebe zählen und die Hoffnungslosigkeit die am Ende doch darin liegt. 

Rezension


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